Warum dauerte der eilige Aufbau der Stab-Ständer so lange?

Endlich sind die Bodenhülsen für den Stabhochsprung installiert. Obwohl die Hülsen schon länger da sind und das Training für den Zehnkampf-Jahreshöhepunkt stattfinden sollte, verzögerte sich der Einbau erheblich. Das der Einbau durch eine Fachfirma aufgrund der Versicherung (Betonhärte, etc.) gemacht werden muss, ist verständlich. Und dann nahm der tägliche TFS-Irrsinn seinen Lauf.

Am 9.August beantragten wir mit der Bitte „Dringend" die Erlaubnis, die Betonfundamente von 70*70*75m durch eine Fachfirma einsetzen zu lassen. 
2 Tage später gab es dann die Antwort, dass der TFS sich mit der Stadt in Verbindung setzen wird. 

Die Frage der Finanzierung wurde wie folgt beantwortet: „Ferner sollte geklärt werden, wer die Anlage nutzen darf. Sollte die Stadt Flensburg den Einbau der Hülsen befürworten, aber den Einbau nicht finanzieren, so kann eine Finanzierung durch den TFS natürlich nur erfolgen, wenn die Anlage der Allgemeinheit zur Verfügung steht."

Die Antwort des LK Weiche ist hier zu lesen. (Emailverkehr)

 

Am 18.8. (neun Tage nach der 1.Anfrage) sendete Herr Schröter die „eilige Anfrage" an die Stadt weiter.

Eine weitere Woche später gab es dann einen Termin zur Besichtigung der Anlage. Die Stadt gab ihr ok. Es musste zusätzlich noch ein Drainagekasten versetzt werden. Die Kostenfrage, die zuvor im Mailverkehr mit dem TFS „noch mit über die Kosten einigen sich TFS und LK Weiche" wurde mit der Frage/Aussage "Sie tragen dann die Kosten beendet." Eine Einigung mit dem TFS gab es ja wieder einmal nicht. Am gleichen Tag nahmen wir mit der Firma „Grünkonzept" Kontakt auf und konnten einen Einbau der Bodenhülsen am 14.09. absprechen. An die Firma Grünkonzept noch einmal herzlichen Dank für die schnelle Umsetzung! Wir selbst buddelten abends zwei Tage lang die Löcher, so dass es noch schneller ging.

 

Die Kosten beliefen sich auf knapp 850 EUR und somit sind nun bei knapp 25000 EUR für die Instandsetzung der Stabhochsprunganlage.

 

Dem Vorsitzenden Jan Dreier stellten sich folgende Fragen:
- Haben die Fußballvereine für die Installation der Tore oder des Ballpendels auch die Fundamente zahlen müssen? Wurden diese auch durch externe Fachfirmen installiert?
- Wie ist die Kostenverteilung bei anderen Maßnahmen im Stadion? Haben andere Vereine genauso viel Last zu tragen wie der LK Weiche?
- Gibt es irgendwann eine Gleichbehandlung der Vereine?

 

Warum ist Jan Dreier nach fast 10 Jahren zurückgetreten?

Demokratie basiert auf Engagement und Teilhabe. So dachte sich das auch Jan Dreier, der als Trainer und Vorstand des LK Weiche auch so genügend zu tun hatte. Doch um seinen Willen zu zeigen engagierte er sich auch fast 10 Jahre im Vorstand des TFS als Beisitzer. Und so leicht ist er von seinen Vorhaben nicht abzubringen. Doch nach erheblichen Querelen und teils unglaublichen Vorkommnissen erklärte er 2015 den Rücktritt.

"Die Zusammenarbeit mit dem 1.Vorsitzenden Herrn Schröter des TFS ist nicht möglich und macht mich auf Dauer krank. Fürdie Dinge, die dort passieren will ich keine Verantwrtung übernehmen!" ist sein Fazit.

Die Rücktrittserklärung gegenüber dem Vorstand des TFS erfolgte nach einer Ankündigung, die hier im Original einzusehen ist.

Die Erklärung meiness Rücktritts gegenüber der Stadt mit weiteren Einblicken in die unglaublichen Geschehnisse im Trägerverein sind hier als PDF zu sehen.  

Seitens des TFS gab es keine Rückmeldung zum Rücktritt. Die Stadt bedanke ich per Mail für die Mitarbeit. Kurz zuvor wurden noch drei der fünf Vorstandsmtglieder vom SV Flensburg für das Engagement ausgezeichnet. Das zeigt auch das Verständnis des Vorstands von sich selbst.

Was ist mit der zweiten Kugelanlage?

Schon sehr lange bitten wir im Stadion um eine zweite Kugelstoßanlage. Da sowohl Stadt Flensburg als auch TFS an der baulichen Maßnahme beteiligt sind, scheint es Kommunikationsprobleme zu geben. Leider dauern diese seit einem Jahr an! Der Antrag wurde an beide gesendet und der Empfang bestätigt. 

Wer ist nun zuständig? Ganz klar. Es geht um die Belange eines Sportvereins auf der Sportanlage. Wir sind den offiziellen Weg gegangen und haben die Anfrage gestellt. Jetzt ist es aus unserer Sicht ganz klar Aufgabe des Trägervereins zu klären, wie verfahren wird. Im März 2016 war diese Anlage auch noch einmal Thema. spätestens hier hätte man sich noch mal erinnern können und seinen Augaben nachkommen können.  
 
Vielen Dank an den Zusständigen im TFS für das Blockieren unserer Belange.
 
Chronologie:
14.07.2015 Anschreiben durch die Stadt, dass der Antrag an den TFS auch der Stadt bekannt ist.
Im Anschluss: Zusendung der Begründung

27.10.2015 Email durch die Stadt Flensburg: "Ihren Antrag haben wir an den Trägerverein weitergeleitet und nun eine Ablehnung erhalten. (Email) 
 
März 2016: auf Anfrage beteuert Herr Schröter in der Mediation, dass er der Kugelstoßanlage zugestimmt hätte. Da hat wohl jemand vergessen, was er der Stadt mitgeteilt hat. Zum Glück gibt es schriftliche Belege!
Die gesamten Unterlagen wurden Herrn Dr. Sappert zugesandt, der sixh um die Anlage kümmern wollte, da ja in der Mediation kein Einwand gegen eine 2.Anlage sprach.

August 2016: Bis heute wissen wir rein gar nichts von einer 2.Kugelstoßanlage.
 
Der eingereichte EIL-Antrag und die Emails

Wer trägt die Verantwortung für die Blockade der Leichtathleten?

(Am Beispiel der Kugelstoßanlage gezeigt)

Die Frage lässt sich schnell beantworten:

Derjenige, der als 1.Vorsitzender die Verantwortung hat und hierfür auch gut bezahlt wird.

Derjenige, der die Gutachten der Fachfirma und der Leichtathleten missachtet.

Derjenige, der im Vorstand die Vorschläge und Wünsche des durch ihn benannten Leichtathletikzuständigen nicht beachtet.

Derjenige, der Maßnahmen veranlasst, die nicht gewünscht sind.

Derjenige, der sich nicht ausreichend über Leichtathletikanlagen informiert und dann auch nicht auf die Fachleute hört.

Derjenige, der die Anlage nicht ausreichend pflegen lässt.

Derjenige, der nicht für die sachgerechte Nutzung der Tartanbahn sorgt.

Derjenige, der die sanierte Tartanbahn nicht durch einen Teppich schützt.

Wenn durch eine einzie Person eigenmächtig Entscheidungen im Vorstand getroffen werden und wie in den letzten Jahren sich nicht um die Belange der Fachleute und Sportvereine gekümmert wird, dann sollte sogar mit eigenem Kapital gehaftet werden. Die Steuergelder sind nicht für Willkür und absehbare Fehlsanierungen vorgesehen.

Wie wird die Trainingsarbeit durch den TFS blockiert?

gerne beantworten wir diese Frage!

1. Wenn man zwischen den Feiertagen nicht an seine gesamten Sportgeräte kommt und darüber im Vorfeld nicht informiert wird.
2. Wenn man in seiner Trainingszeit kein Flutlicht erhält.
3. Wenn keine der Großgeräte durch den zuständigen TFS angeschafft werden.
4. Wenn man vor dem Training erst einmal die Weitsprunggruben wieder springbar schaufeln muss.
5. Wenn man seine Zeit für Spendensammlungen im fünfstelligen Bereich einsetzen muss.
6. Wenn die Trainer und Ehrenamtler krank durch die Situation im Trägerverein werden.
7. Wenn Wurfringe ohne Drainage gebaut werden.
8. Wenn die Trainingsgeräte weit entfernt vom Platz lagern.
9. Wenn wichtige Bahnsanierungen gegen die Interessen der Leichtathleten durchgesetzt werden.
10. Wenn die wichtige Reparaturen, wie die Entfernung der Betonkante, nicht umgesetzt werden.
11. Wenn man anstelle von Training die Bahn von gemähten Gras befreit oder Anlagen repariert.
12. Wenn man Wettkämpfe tagelang vorbereiten muss, da es trotz Absprache und Liste durch den TFS nicht getan wird.
13. Wenn die frisch sanierte Bahn durch Missbrauch wieder zerstört wird.
14. Wenn bei Zuschüssen und Einhaltung von Regeln auf der Anlage mit zweierlei Maß gemessen wird.


Und vor allem: Wenn man sich permanent schikaniert und ungewünscht fühlt.

 


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