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Bühne frei für die Newcomer

Pfingstportfest Zeven beflügelt Athleten

Zeven – Während zuhause die eigene Tartanbahn eine Baustelle ist, durften gleich dreizehn Athleten die Reise zu einer besonderen Sportanlage antreten, welche für die Sanierung der Flensburger Anlage Vorbild war. Das Pfingstsportfest in Zeven bei Bremen ist seit Jahrzehnten durch die guten Sprintbedingungen bekannt und zieht Sprinter aus ganz Deutschland an: Es kann durch die ausgebaute Gegengerade in beide Richtungen gesprintet werden, so dass bei Wind einfach in die andere Richtung gesprintet werden kann.
Und diese guten Voraussetzungen und Startfelder beflügelten die jungen Flensburger Athleten. Taissia Weber (W15) sprintete die 100m im Vorlauf in sensationellen 12,82sec und wurde im Finale Dritte. Hierbei verbesserte sie sich um mehrere Zehntel Sekunden und verfehlte die Norm für die Deutsche Meisterschaft, welche bisher gar nicht angestrebt war, um 2 Hundertstel.
Ebenfalls dich an der Norm zeigte sich Svea Reese (W14), die erstmalig sich an den 300m-Hüden probierte und in mutigen Rennen auf der Außenbahn in 48,68sec ein starkes Rennen lief. Für die Norm hat sie als jüngerer U16-Jahrgang noch ein Jahr Zeit, was sicher ein attraktives Ziel sein kann. Am Vortag lief sie im B-Finale über die 80m-Hürden zudem Bestleistung in 13,00sec.
Auch Jeremmy Okeyo (M15) nutze die guten Bedingungen auf der Bahn für zwei neue Bestleistungen: Über 300m lief er 38,72sec und über 800m in 2:11,00min. Beides Leistungen im Bereich der DM-Norm.

Mit einer neuen Bestleistung über die 100m trumpfte auf Lova König auf (13,76sec).

Erfolgreich war Langsprinter Tjark Schult, der nach der Erfüllung der DM-Norm dieses Rennen noch einmal nutze, um die ersten Hürden mehr anzugehen. Trotz einiger Rhythmuswechsel lief er in 56,51sec.
Ebenfalls mit neuer PB und fix unterwegs war Mehrkämpfer Loke Sommer, der die 200m-Distanz in 22,96 Sekunden sprintete. Über die 110m-Hürden lief er in 15,00sec zudem Bestleistung. Für den Mehrkampfsaisoneinstieg in Bernhausen testete er weitere Disziplinen wie Diskus (37,26m), Kugel (12,36m) und Hoch (1,74m). Mehrkämpfer Anton Temme kämpfte an dem Wochenende nicht nur mit den Disziplinen 110m-Hürde, Hochsprung, Kugel, Diskus und Speer, sondern auch mit einer sehr starken Gräserallergie. Zufrieden zeigte er sich im Speerwurf mit 49,44 Metern.
Für die Hindernisläufer war dieser Wettkampf gleichzeitig Landes- und Norddeutsche Meisterschaft. Friedrich von Gyldenfeldt lief in einem defensiven Rennen über die 2000m-Distanz auf den Silberrang bei der LM in 6:58,47min und Torben Gaude in seinem ersten Rennen auf Bronze in 8:15,03min. Mathilda Wiemer (U16) erkämpfte sich in 6:05min über die 1500-Hindernis die Goldmedaille bei der Landesmeisterschaft.
Im Wurfbereich erzielte Hannah Frank nach langer Verletzungspause gleich zwei Siege in zwei Kugelwettbewerben mit neuer PB 9,81m. Die Speerwerfer Florian Walther (62,19m) und Jorge Reitz (MU18, 52,85m) holten sich Rang zwei und drei. Annika Feddersen warf sowohl im Diskus mit 25,26m eine neue PB als auch mit 8,50m mit der Kugel.
Trainer Jan Dreier freute sich über die vielen mitgereisten Athleten:“ Zeven ist für alle Nachwuchsathleten immer der Punkt, an dem sie endgültig für ihre Sportart Feuer fangen. Und die Leistungen sowie die Stimmung im Team waren klasse“.

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